Klimaprognosen für Berlin-

Brandenburg

Am Beispiel Berlin-Brandenburg werden die bevorstehenden Einflüsse der Klimakrise auch in

Deutschland deutlich. Sie betreffen Lebensqualität, Wasserversorgung, Land- und Forstwirtschaft

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Wenn man in das Jahr 2050 schaut, sehen die Klimaprognosen für Berlin- Brandenburg düster aus. Bis Mitte des Jahrhunderts wird sich die Temperatur durchschnittlich um 2,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau erhöhen. Dabei wird der größte Anstieg in den Monaten April und Mai zu verzeichnen sein. Die Niederschläge werden sich grundsätzlich verschieben, sodass es im Sommer deutlich weniger und im Winter deutlich mehr regnen wird. Im Winter wird es mehr Starkregen und weniger extreme Kälteperioden geben. Die Anzahl der Frosttage reduziert sich um bis zu 50%. Sommer werden heißer, Hitzeperioden, tropische Nächte und Hitzetage deutlich öfter und stärker. Auch Extremereignisse wie Stürme könnten sich eventuell häufen. Deutschland muss sich also auf signifikante Änderungen vorbereiten.
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Pflanzenwelt

Die Veränderung der klimatischen Bedingungen haben einen großen Einfluss auf die Pflanzenwelt. Die damit verbundene Biodiversität, die für ein gesundes und widerstandsfähiges Ökosystem sorgt, schafft für uns Menschen einen wichtigen Beitrag. Diese Biodiversität geht aber immer schneller verloren. Speziell in Feuchtgebieten, sowie Ökosystemen, in denen Wasser eine bedeu- tende Rolle spielt, ist durch hohe Temperaturen, fehlenden Niederschlag und Wetterextreme ein großer Verlust an Tier- und Pflanzenarten zu verzeichnen. Seltene Tiere werden durch widerstandsfähigere verdrängt. Auch in der Land- und Forstwirtschaft sind diese Veränderungen klar zu sehen und werden einen großen Einfluss auf unsere spätere Lebensweise haben. Landwirtschaft Jahr für Jahr werden die Bedingungen für die Landwirtschaft immer komplexer. Die Klimakrise sorgt dafür, dass viele Flächen bald nicht mehr so bewirtschaftet werden können wie heute. Studien zufolge wird der Anstieg der globalen Lebensmittelnachfrage die Agrarindustrie vor große Probleme stellen. Durch den Temperaturanstieg und den konsequenten Niederschlag- mangel im Sommer, eine erhöhte CO 2 -, sowie Ozon-Konzentration und veränderte Strahlungswerte, werden Pflanzen nicht mehr so wachsen können wie heute und die Menge an Nahrungsproduktion der Nachfrage bis 2050 nicht gerecht. Die Preise werden demzufolge steigen. Forstwirtschaft Auch der Wald wird großen Veränderungen ausgesetzt sein. Weniger Grund- wasser hat ein geringeres Wachstum des Waldes und eine höhere Anfälligkeit für Angriffe von Schädlingen, sowie Extremereignissen wie Stürmen zur Folge. Heimische Bäume wie die Eiche, Birke und Kiefer bleiben zwar bestehen, doch andere scheinen deutlich resilienter, also den Veränderungen besser gewapp- net, zu sein. So zum Beispiel die Buche. Aufgrund der hohen Treibhausgasemissionen bei der Herstellung von Kunststoff und Aluminium könnte Holz eine immer stärker gefragte Ressource werden. Auch der aktuelle Stand des Waldes als Naherholungsgebiet könnte sich drastisch verändern. Erhöhte Waldbrandgefahr, Sommerstürme und abgestorbene Baumkronen können zur Minderung der Erholungsqualität sowie zur zeitweiligen Sperrung des Waldes führen.

Prognosen für die Ressource Wasser

Grundwasserneubildung Durch das Grundwasser versorgen wir uns mit Trinkwasser. Durch höhere Temperaturen wird langfristig immer mehr Wasser verdunsten, anstatt in das Grundwasser abzufließen. Prognosen zufolge könnte sich die Grundwasser- neubildung um bis zu 75% reduzieren. So sorgen vor allem die höheren Temperaturen im Winter zu verstärkter Verdunstung. Eine Gefährdung der Trinkwasserversorgung für Berlin-Brandenburg ist allerdings sehr unwahr- scheinlich. Trotzdem wird sich unsere Einstellung zu dieser begrenzten Ressource bald ändern müssen, wenn das auch so bleiben soll. Wasserqualität Städte wie Berlin oder Hamburg sind für ihre hervorragende Wasserqualität bekannt. Doch auch die Qualität des Wassers wird zwangsläufig leiden. Hohe Temperaturen sorgen für eine stärkere Nährstoffanreicherung im Gewässer (eine sogenannte Eutrophierung) und können so, zusammen mit weniger Abfluss und längeren Zeiten, an denen das Wasser an einem Ort bleibt, schneller zum berüchtigten „Umkippen“ des Gewässers führen. Moore und Auen Moore und Auen sind eine der wichtigsten Naturreservate, wenn es um Wasser und Biodiversität geht. Sie beherbergen unzählige Arten an Flora und Fauna und haben ein gehöriges Speicherpotenzial für Wasser. Dabei speichern sie außerdem eine Menge CO 2 im Boden, das bei Schäden freigesetzt werden würde. Diese Schäden werden bis 2050 immer häufiger auftreten, sodass teilweise ganze Moore und Auen austrocknen könnten.

Bioenergie

Energiewende in Bio? Bioenergie ist eine der erneuerbaren Energiequellen. Biomasse, zum Beispiel Pflanzen werden verbrannt. Die frei werdende Wärme wird dann als Wärme- energie genutzt oder in Strom umgewandelt. Die Produktion ist deshalb CO 2 - neutral, da nur die Treibhausgase freigesetzt werden, die auch durch Filtrierung der Luft während des Wachstums der Pflanzen in ihnen gespeichert wurden. Dabei werden genauso viele Pflanzen angebaut, wie auch verbrannt werden. Bioenergie benötigt allerdings so viel Masse, dass dafür ganze Felder bewirt- schaftet werden. Aktuell macht der Anteil dieser Felder in Berlin-Brandenburg 4,5% aus. Die Bioenergie hat damit einen Anteil an der Primärenergiegewinnung von 4%. Eine Expansion der Felder hätte allerdings bald schon Konsequenzen für die Landwirtschaft und Biodiversität, weshalb das Wachstumspotenzial dieser Energiequelle durch angebaute Pflanzen begrenzt ist. Wald als Alternative? Immer deutlicher zeichnen sich deshalb die beiden Baumarten Pappel und Robinie als günstige und praktische Alternative ab. Die beiden schnellwach- senden Baumarten erregen bereits Interesse als Ersatz für fossile Brennstoffe und bisherige Bioenergiequellen. Die Gründe sind vielfältig. Speziell der freiwerdende Platz für die Landwirtschaft ist dabei ein entschei- dender Faktor. Außerdem haben Bäume die positiven Eigenschaften das sickernde Grund- wasser zu filtern und zu säubern. Durch den fehlenden Anbau von Nahrungspflanzen, der in der konventionellen Landwirtschaft speziell durch Düngemittel unterstützt wurde, fällt ein gewis- ser Teil der Nitrate im Grundwasser weg, was sich zusätzlich positiv auf die Qualität des Grundwassers auswirkt. Durch ihre Höhe können Bäume auch sehr gut als Windschutz eingesetzt werden. So betrachtet ist der Wald als neuer Energielieferant also durchaus mit einigen Vorteilen ausgestattet gegenüber herkömmlichen Bioenergielieferanten aus der Landwirtschaft.

Klimawandel in der Stadt

Auch auf die Stadt haben die oben genannten Folgen der erhöhten Treibhaus- gasemissionen große Auswirkungen. Das Stadtklima wird sich in den nächsten Jahren radikal verändern. Nächte werden heißer und trockener. Das kann zu psychischen Belastungen und klimatisch bedingtem Stress führen. Insofern müssen sich Städte durch genügend grüne Erholungsflächen dem Wandel stellen. Grüne Flächen haben die Eigenschaft Sauerstoff zu erzeugen, die Umgebung erheblich abzukühlen und durch fehlende Bebauung Raum für Kaltluftschneisen zu bieten. Die Begrünung ist also ein wichtiger Faktor für die Resilienz einer Stadt bezüglich der Klimakrise.
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Quelle

Hermann Lotze-Campen, Lars Claussen, Axel Dosch, Steffen Noleppa, Joachim Rock, Johannes Schuler, Götz Uckert: „Klimawandel und Kulturlandschaft Berlin“, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung I, Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg, Berliner Forsten, Berliner Stadtgüter GmbH
Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion Hitze und ausbleibender Regen hat bereits heute großen Einfluss auf die europäische Nahrungsmittelproduktion Methan als Treibhausgas Die Erdgasförderung setzt große Mengen an Methan frei und schädigt damit zusätzlich das Klima - auch nach Stilllegung der Förderanlagen Bundesregierung unterstützt Kohlekraftwerke bei Schadstoffbegrenzung Studie belegt: Tausende Todes- und Krankheitsfälle könnten verhindert werden

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Klimaprognosen für Berlin-Brandenburg Am Beispiel Berlin-Brandenburg werden die bevorstehenden Einflüsse der Klimakrise auch in Deutschland deutlich. Sie betreffen Lebensqualität, Wasserversorgung, Land- und Forstwirtschaft
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Wenn man in das Jahr 2050 schaut, sehen die Klima- prognosen für Berlin-Brandenburg düster aus. Bis Mitte des Jahrhunderts wird sich die Temperatur durchschnittlich um 2,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau erhöhen. Dabei wird der größte Anstieg in den Monaten April und Mai zu verzeichnen sein. Die Niederschläge werden sich grundsätzlich ver- schieben, sodass es im Sommer deutlich weniger und im Winter deutlich mehr regnen wird. Im Winter wird es mehr Starkregen und weniger extreme Käl- teperioden geben. Die Anzahl der Frosttage redu- ziert sich um bis zu 50%. Sommer werden heißer, Hitzeperioden, tropische Nächte und Hitzetage deutlich öfter und stärker. Auch Extremereignisse wie Stürme könnten sich eventuell häufen. Deutschland muss sich also auf signifikante Änderungen vorbereiten.

Pflanzenwelt

Die Veränderung der klimatischen Bedingungen haben einen großen Einfluss auf die Pflanzenwelt. Die damit verbundene Biodiversität, die für ein gesundes und widerstandsfähiges Ökosystem sorgt, schafft für uns Menschen einen wichtigen Beitrag. Diese Biodiversität geht aber immer schneller verlo- ren. Speziell in Feuchtgebieten, sowie Ökosyste- men, in denen Wasser eine bedeutende Rolle spielt, ist durch hohe Temperaturen, fehlenden Nieder- schlag und Wetterextreme ein großer Verlust an Tier- und Pflanzenarten zu verzeichnen. Seltene Tiere werden durch widerstandsfähigere verdrängt. Auch in der Land- und Forstwirtschaft sind diese Veränderungen klar zu sehen und werden einen großen Einfluss auf unsere spätere Lebensweise haben. Landwirtschaft Jahr für Jahr werden die Bedingungen für die Land- wirtschaft immer komplexer. Die Klimakrise sorgt dafür, dass viele Flächen bald nicht mehr so bewirt- schaftet werden können wie heute. Studien zufolge wird der Anstieg der globalen Lebensmittelnach- frage die Agrarindustrie vor große Probleme stellen. Durch den Temperaturanstieg und den konsequen- ten Niederschlagmangel im Sommer, eine erhöhte CO 2 -, sowie Ozon-Konzentration und veränderte Strahlungswerte, werden Pflanzen nicht mehr so wachsen können wie heute und die Menge an Nahrungsproduktion der Nachfrage bis 2050 nicht gerecht. Die Preise werden demzufolge steigen. Forstwirtschaft Auch der Wald wird großen Veränderungen aus- gesetzt sein. Weniger Grundwasser hat ein gerin- geres Wachstum des Waldes und eine höhere Anfälligkeit für Angriffe von Schädlingen, sowie Extremereignissen wie Stürmen zur Folge. Heimi- sche Bäume wie die Eiche, Birke und Kiefer bleiben zwar bestehen, doch andere scheinen deutlich resilienter, also den Veränderungen besser gewappnet, zu sein. So zum Beispiel die Buche. Aufgrund der hohen Treibhausgasemissionen bei der Herstellung von Kunststoff und Aluminium könnte Holz eine immer stärker gefragte Ressource werden. Auch der aktuelle Stand des Waldes als Naherho- lungsgebiet könnte sich drastisch verändern. Erhöhte Waldbrandgefahr, Sommerstürme und abgestorbene Baumkronen können zur Minderung der Erholungsqualität sowie zur zeitweiligen Sper- rung des Waldes führen.

Prognosen für die

Ressource Wasser

Grundwasserneubildung Durch das Grundwasser versorgen wir uns mit Trinkwasser. Durch höhere Temperaturen wird langfristig immer mehr Wasser verdunsten, anstatt in das Grundwasser abzufließen. Prognosen zufolge könnte sich die Grundwasserneubildung um bis zu 75% reduzieren. So sorgen vor allem die höheren Temperaturen im Winter zu verstärkter Verduns- tung. Eine Gefährdung der Trinkwasserversorgung für Berlin-Brandenburg ist allerdings sehr unwahr- scheinlich. Trotzdem wird sich unsere Einstellung zu dieser begrenzten Ressource bald ändern müssen, wenn das auch so bleiben soll. Wasserqualität Städte wie Berlin oder Hamburg sind für ihre her- vorragende Wasserqualität bekannt. Doch auch die Qualität des Wassers wird zwangsläufig leiden. Hohe Temperaturen sorgen für eine stärkere Nähr- stoffanreicherung im Gewässer (eine sogenannte Eutrophierung) und können so, zusammen mit weniger Abfluss und längeren Zeiten, an denen das Wasser an einem Ort bleibt, schneller zum berüch- tigten „Umkippen“ des Gewässers führen. Moore und Auen Moore und Auen sind eine der wichtigsten Natur- reservate, wenn es um Wasser und Biodiversität geht. Sie beherbergen unzählige Arten an Flora und Fauna und haben ein gehöriges Speicherpotenzial für Wasser. Dabei speichern sie außerdem eine Menge CO 2 im Boden, das bei Schäden freigesetzt werden würde. Diese Schäden werden bis 2050 immer häufiger auftreten, sodass teilweise ganze Moore und Auen austrocknen könnten.

Bioenergie

Energiewende in Bio? Bioenergie ist eine der erneuerbaren Energiequellen Biomasse, zum Beispiel Pflanzen werden verbrannt. Die frei werdende Wärme wird dann als Wärmeenergie genutzt oder in Strom umge- wandelt. Die Produktion ist deshalb CO 2 -neutral, da nur die Treibhausgase freigesetzt werden, die auch durch Filtrierung der Luft während des Wach- stums der Pflanzen in ihnen gespeichert wurden. Dabei werden genauso viele Pflanzen angebaut, wie auch verbrannt werden. Bioenergie benötigt allerdings so viel Masse, dass dafür ganze Felder bewirtschaftet werden. Aktuell macht der Anteil dieser Felder in Berlin-Brandenburg 4,5% aus. Die Bioenergie hat damit einen Anteil an der Primärenergiegewinnung von 4%. Eine Expansion der Felder hätte allerdings bald schon Konsequenzen für die Landwirtschaft und Biodiversität, weshalb das Wachstumspotenzial dieser Energiequelle durch angebaute Pflanzen begrenzt ist. Wald als Alternative? Immer deutlicher zeichnen sich deshalb die beiden Baumarten Pappel und Robinie als günstige und praktische Alternative ab. Die beiden schnellwach- senden Baumarten erregen bereits Interesse als Ersatz für fossile Brennstoffe und bisherige Bio- energiequellen. Die Gründe sind vielfältig. Speziell der freiwerdende Platz für die Land- wirtschaft ist dabei ein entscheidender Faktor. Außerdem haben Bäume die positiven Eigenschaf- ten das sickernde Grundwasser zu filtern und zu säubern. Durch den fehlenden Anbau von Nahrungspflanzen, der in der konventionellen Landwirtschaft speziell durch Düngemittel unterstützt wurde, fällt ein gewisser Teil der Nitrate im Grundwasser weg, was sich zusätzlich positiv auf die Qualität des Grund- wassers auswirkt. Durch ihre Höhe können Bäume auch sehr gut als Windschutz eingesetzt werden. So betrachtet ist der Wald als neuer Energielieferant also durchaus mit einigen Vorteilen ausgestattet gegenüber herkömmlichen Bioenergielieferanten aus der Landwirtschaft.

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