Auswirkungen der Corona-

Pandemie auf den Klimawandel

Die Pandemie COVID-19 hat zu einer deutlichen Verlangsamung der Treibhausgas-

und Aerosolemissionen geführt. Obwohl sich die daraus resultierenden Emissions-

minderungen weiter entwickeln werden, zeigen die Ergebnisse jedoch, dass selbst

große Emissionsreduktionen, die für eine kurze Dauer angewendet werden, nur

einen kleinen und wahrscheinlich nicht nachweisbaren Einfluss haben.

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Zwar sind im Vergleich zu 2019 sind die Kohlenstoffdioxidemissionen um 7% gefallen (Von 36,6 auf 34 Gigatonnen) - allerdings sind diese Einsparungen auch unterschiedlich stark verteilt. Länder mit niedrigen als auch hohen Durchsch- nittseinkommen konnten Ihre Emissionen aufgrund der Corona-Beschränkun- gen um jeweils 9% senken. Hingegen konnten Länder mit hohen bis mittleren Durchschnittseinkommen Ihre Emissionen lediglich um 5% senken. Eine Trendwende ist dennoch nicht zu verzeichnen. In der Analyse der Emis- sionsentwicklungen der vorherigen Jahre konnten Länder mit hohen Einkom- men Ihre Emissionen trotz des Pariser Klimaabkommens nur um durchschnitt- lich 0,8% senken. Länder mit niedrigen Einkommen hatten in der Jahren 2015- 2019 sogar ein Emissionswachstum von 4,5%. Den Forschern zufolge müsste pro Jahr weltweit 1-2 Gigatonnen eingespart werden, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen.

Quelle:

ScienceAdvances, Quantifying the influence of short-term emission reductions on climate Nature, Fossil CO2 emissions in the post-COVID-19 era
Foto: Unsplash
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Datum 14.05.2021
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Zwar sind im Vergleich zu 2019 sind die Kohlenstoffdioxidemissionen um 7% gefallen (Von 36,6 auf 34 Gigatonnen) - allerdings sind diese Einsparungen auch unterschiedlich stark verteilt. Länder mit niedrigen als auch hohen Durchschnittseinkommen konnten Ihre Emissionen aufgrund der Corona-Beschränkungen um jeweils 9% senken. Hingegen konnten Länder mit hohen bis mittleren Durchschnittseinkommen Ihre Emissionen lediglich um 5% senken. Eine Trendwende ist dennoch nicht zu verzeichnen. In der Analyse der Emissionsentwicklungen der vorherigen Jahre konnten Länder mit hohen Einkommen Ihre Emissionen trotz des Pariser Klimaabkommens nur um durchschnittlich 0,8% senken. Länder mit niedrigen Einkommen hatten in der Jahren 2015-2019 sogar ein Emissionswachstum von 4,5%. Den Forschern zufolge müsste pro Jahr weltweit 1-2 Gigatonnen eingespart werden, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen.

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