Sicherung gegen Ernteausfälle

Erhöhung der Bestände, Wassermanagementsysteme und überregionale

Institutionen sichern die Versorgung der Bevölkerung.

Mais
Startseite > Klimakrise > Handlungsempfehlungen > Landwirtschaft und Tierzucht > Landwirtschaft > Sicherung gegen Ernteausfälle
Um das Ernährungssystem widerstandsfähiger zu machen, könnte die private und öffentliche Forschung ausgebaut werden. Beispielsweise könnte die For- schung über Technologien darauf abzielen, Nutzpflanzen resistenter gegen abiotische und biotische Belastungen zu machen. Dazu könnten konventionelle Züchtung, Genbearbeitung und andere biologische oder physikalische Ansätze gehören. Um das Risiko eines Ernteausfalls von mehr als 15 Prozent auszugleichen, könnte das derzeitige weltweite Verhältnis von Beständen zu Nutzung auf 35 bis 40 Prozent erhöht werden, wobei Zeiten mit Überschüssen und niedrigen Preisen genutzt werden könnten. Die Gesamtkosten für die erforderliche zusätzliche Lagerung werden zwischen 5 und 11 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Investitionen in Wassermanagementsysteme sind eine weitere mögliche Anpas- sungsmaßnahme. Die Anreize für Landwirte sind jedoch nicht auf den Aufbau von Lagerbeständen abgestimmt. Die Lagerung von Getreide kann teuer sein (sowohl angesichts der direkten Kosten als auch des Bedarfs an Betriebs- kapital), und das verringerte Risiko einer Nahrungsmittelknappheit ist bis zu einem gewissen Grad eine positive Externalität, die die Landwirte nicht unbe- dingt in ihre Kosten-Nutzen-Analyse einbeziehen. Multilaterale Organisationen wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorgani- sation der Vereinten Nationen könnten potenziell eine Rolle spielen, indem sie die Lagerung eng handhaben, um "Leckagen" zu verhindern, und den Privatsektor ermutigen, mehr Getreide zu lagern. In jedem Fall müssen die betroffenen Interessenvertreter möglicherweise zusammenarbeiten, um Probleme der Lagerung zu lösen, möglicherweise durch globale Interventionen.
Empfehlen: Social Media kann süchtig und krank machen
Seit seiner Gründung im Jahr 1990 arbeitet das McKinsey Global Institute (MGI) daran, ein tieferes Verständnis der sich entwickelnden globalen Wirtschaft zu entwickeln. Als der betriebs- und volkswirtschaftliche Forschungszweig von McKinsey & Company hat sich das MGI zum Ziel gesetzt, Führungspersönlichkeiten im kommerziellen, öffentlichen und sozialen Sektor mit Fakten und Erkenntnissen zu versorgen, auf denen Management- und Politikentscheidungen basieren können.

Handlungsempfehlungen zur

Klimakrise

Was möchtest Du über

Klimakrise wissen?

© 2020 futureway Impressum Datenschutzerklärung
Sicherung gegen Ernteausfälle Erhöhung der Bestände, Wassermanagement- systeme und überregionale Institutionen sichern die Versorgung der Bevölkerung.
Startseite > Klimakrise > Handlungsempfehlungen > Landwirtschaft und Tierzucht > Landwirtschaft > Sicherung gegen Ernteausfälle
Um das Ernährungssystem widerstandsfähiger zu machen, könnte die private und öffentliche Forschung ausgebaut werden. Beispielsweise könnte die Forschung über Tech-nologien darauf abzielen, Nutzpflanzen resistenter gegen abiotische und biotische Belastungen zu machen. Dazu könn- ten konventionelle Züchtung, Genbearbeitung und andere biologische oder physikalische Ansätze gehören. Um das Risiko eines Ernteausfalls von mehr als 15 Prozent auszugleichen, könnte das derzeitige welt- weite Verhält-nis von Beständen zu Nutzung auf 35 bis 40 Prozent erhöht werden, wobei Zeiten mit Überschüssen und niedrigen Preisen genutzt wer- den könnten. Die Gesamtkos-ten für die erforderli- che zusätzliche Lagerung werden zwischen 5 und 11 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Investitionen in Wassermanagementsysteme sind eine weitere mögliche Anpassungsmaßnahme. Die Anreize für Landwirte sind jedoch nicht auf den Aufbau von Lagerbeständen abgestimmt. Die Lage- rung von Getreide kann teuer sein (sowohl ange- sichts der direkten Kosten als auch des Bedarfs an Betriebskapital), und das verringerte Risiko einer Nahrungsmittelknappheit ist bis zu einem gewissen Grad eine positive Externalität, die die Landwirte nicht unbedingt in ihre Kosten-Nutzen-Analyse einbeziehen. Multilaterale Organisationen wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen könnten potenziell eine Rolle spielen, indem sie die Lagerung eng handhaben, um "Leckagen" zu verhindern, und den Privatsektor ermutigen, mehr Getreide zu lagern. In jedem Fall müssen die betroffenen Interessenvertreter mögli- cherweise zusammenarbeiten, um Probleme der Lagerung zu lösen, möglicherweise durch globale Interventionen.
Empfehlen: Social Media kann süchtig und krank machen
Suche auf futureway Was möchten Sie über Klimawandel und Digitalisierung wissen?

Handlungsempfehlungen

zur Klimakrise

Was möchtest Du über

Klimakrise wissen?

© 2020 futureway Impressum & Datenschutzerklärung