Portfolio an Negativen Emissionen

Für mehr zeitlichen Spielraum Maßnahmen zur CO

2

-Entnahme ergreifen.

Insbesondere Aufforstung.

Ackerland
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Um den rasanten Anstieg an CO 2 Emissionen entgegen zu wirken, gibt es eine sinnvolle Maßnahme, das Aufforsten und verschiedene Überlegungen, um der Atmosphäre CO 2 zu entziehen und damit ein wenig mehr Zeit zu gewinnen. Diese haben allerdings unvorhersehbare Risiken. Aufforstung Die Aufforstung von Wäldern ist schnellste und günstigste Lösung. Human Engineering Ob Human Engineering eine unterstützende Rolle für die Dekarbonisierung einnehmen kann ist ungewiss. Human Engineering kann aber an Relevanz ge- winnt, angesichts der Kluft zwischen tatsächlicheren globalen Emissionen und den Zielen der Klimaneutralität. Die schiere Menge der überschüssigen Treibhausgasen bedeutet, dass natürliche Prozesse vielleicht nicht ausrei- chen, wenn es um die Kohlenstoffsequestrierung (Kohlenstoffbindung im Boden) geht. Die folgenden Verfahren werden kritisch gesehen: Bio Energy with Carbon Capture and Storage (BECCS) BECCS steht für die Verbrennung von Biomasse, bei der das freigesetzte CO 2 abgeschieden und unterirdisch eingelagert wird. Dabei entsteht Energie, allerdings ist diese Technik mit hohen Infrastrukturkosten und Risiken ver- bunden. Zudem tritt diese Technik aufgrund des Flächenverbrauchs in Konkurrenz mit anderen Akteuren wie beispielsweise der Nahrungsmittel- produktion. Direct Air Capture (DAC) Mit dem DAC-Verfahren werden mit Hilfe von Chemikalien der Luft CO 2 - Moleküle entzogen und könnten dann unterirdisch eingelagert werden. Zum einen reichen die unterirdischen Speicher im Umfang nicht aus und der Energiebedarf für diese Methode ist ausgesprochen hoch. An einem langfristigen Ausstieg von CO 2 -intensiven Technologien führt daher kein Weg vorbei. Insbesondere Kohlekraftwerke dürfen nicht weiter ans Netz gehen.
Das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) ist eine gemeinsame Gründung der Stiftung Mercator und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).
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Portfolio an Negativen Emissionen Für mehr zeitlichen Spielraum Maßnahmen zur CO 2 - Entnahme ergreifen. Insbesondere Aufforstung.
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Um den rasanten Anstieg an CO 2 Emissionen entge- gen zu wirken, gibt es eine sinnvolle Maßnahme, das Aufforsten und verschiedene Überlegungen, um der Atmosphäre CO 2 zu entziehen und damit ein wenig mehr Zeit zu gewinnen. Diese haben aller- dings unvorhersehbare Risiken. Aufforstung Die Aufforstung von Wäldern ist schnellste und günstigste Lösung. Human Engineering Ob Human Engineering eine unterstützende Rolle für die Dekarbonisierung einnehmen kann ist ungewiss. Human Engineering kann aber an Relevanz gewinnt, angesichts der Kluft zwi- schen tatsächlicheren globalen Emissionen und den Zielen der Klimaneutralität. Die schiere Menge der überschüssigen Treibhausgasen be- deutet, dass natürliche Prozesse vielleicht nicht ausreichen, wenn es um die Kohlenstoffseque- strierung (Kohlenstoffbindung im Boden) geht. Die folgenden Verfahren werden kritisch gesehen: Bio Energy with Carbon Capture and Storage (BECCS) BECCS steht für die Verbrennung von Biomasse, bei der das freigesetzte CO 2 abgeschieden und unterirdisch eingelagert wird. Dabei entsteht Energie, allerdings ist diese Technik mit hohen Infrastrukturkosten und Risiken verbunden. Zudem tritt diese Technik aufgrund des Flächen- verbrauchs in Konkurrenz mit anderen Akteuren wie beispielsweise der Nahrungsmittelproduk- tion. Direct Air Capture (DAC) Mit dem DAC-Verfahren werden mit Hilfe von Chemikalien der Luft CO 2 -Moleküle entzogen und könnten dann unterirdisch eingelagert werden. Zum einen reichen die unterirdischen Speicher im Umfang nicht aus und der Energie- bedarf für diese Methode ist ausgesprochen hoch. An einem langfristigen Ausstieg von CO 2 -intensiven Technologien führt daher kein Weg vorbei. Insbe- sondere Kohlekraftwerke dürfen nicht weiter ans Netz gehen.
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