Landwirtschaft

Der Fokus der Landwirtschaft muss auf Abfall und Ernährung liegen sowie den Schutz der

Ökosysteme sicherstellen.

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Menschliche Aktivitäten haben einen signifikanten Anteil an der weltweiten Zerstörung von Landflächen und das Abholzen von Wäldern. Wird der Wald- boden oder Grünland für landwirtschaftliche Zwecke bearbeitet, so führt dies zu erheblichen Kohlendioxid-Emissionen. Dieser Prozess ist ebenfalls bei der Entwässerung von organischen Böden sowie bei Abholzung oder Brandrodung gegeben. Insbesondere der Anbau von Futtermitteln für Masttiere zerstören immer mehr Landflächen und Wälder. Rinder, Schafe und Reisfelder setzen Methan frei - ein Gas, das 25-mal klima- schädlicher ist als CO 2 und den Planeten noch mehr erwärmt. Distickstoffoxid (Lachgas) aus stickstoffhaltigem Dünger der Landwirtschaft und die landwirt- schaftliche Tierhaltung ist 298-mal so wirksam wie CO 2 und macht daher einen auf die Menge bezogen überproportionalen Teil des anthropogenen Treibhaus- effektes aus. Land nachhaltig zu bewirtschaften und neue Wege der Bewirtschaftung zu gehen ist eine wichtige Voraussetzung um den heutigen Anteil von 24 % der Treibhausgase der globalen Land- und Forstwirtschaft zu reduzieren. Wir haben in den nächsten Jahrzehnten einen wachsenden Bedarf an Nahrung und Fasern weltweit und gleichzeitig einen ungeheuren Druck auf die Ökosys- teme. Es steht also außer Frage das wir das bisherige System der Bewirtschaftung und Flächennutzung umgehend ändern müssen. Dies ist entscheidend für die Ein- dämmung der Treibhausgase und um die Biologischen Systeme die das Leben auf dem Planeten erhalten nicht zu zerstören sowie für die Ernährungssicherheit und den Schutz menschliche Gesundheit und der Biosphäre. Alles ist miteinan- der untrennbar verbunden. Lösungen in diesem Sektor Landwirtschaft konzen- trieren sich auf Abfall und Ernährung, Schutz des Ökosystems, und bessere landwirtschaftliche Praktiken.

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Slaughterbots Slaughterbots Slaughterbots Slaughterbots Treibhausgasemissionen aus der deutschen Landwirtschaft (2018)  in kt CO2 Äquivalenten (Treibhauspotential (Global Warming Potential, GWP) für Methan: GWP CH4 = 25, für Lachgas: GWP N2O = 298). CH4 aus Verdauung: 	         25.069 kt aus Wirtschaftsdüngermanagement:  6.132 kt CH4 + N2O aus der Verdauung von Energiepflanzen (Fermenter und Gärrestlager): 	1.607 kt N2O aus landwirtschaftlich genutzen Böden:	24.646 kt aus Wirtschaftsdünger-management:		   3.197 kt CO2 aus Kalkung (Landwirtschaft und Forst):	2.344 kt aus Harnstoffanwendung:			   570 kt
Abbildung: Treibhausgasemissionen aus der deutschen Landwirtschaft (2018) in kt CO2 Äquivalenten (Treibhauspotential (Global Warming Potential, GWP) für Methan: GWP CH4 = 25, für Lachgas: GWP N2O = 298). Quelle: Deutsche Umwelthilfe, „Für eine ökologische Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland“, Thünen-Institut (2020)
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Abbildung: Treibhausgasemissionen aus der deutschen Landwirtschaft (2018) in kt CO2 Äquivalenten (Treibhauspotential (Global Warming Potential, GWP) für Methan: GWP CH4 = 25, für Lachgas: GWP N2O = 298). Quelle: Deutsche Umwelthilfe, „Für eine ökologische Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland“, Thünen-Institut (2020)
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