Auswirkungen von Tschernobyl

Tschernobyl zeugt von unnötigen, aber unabwendbaren Katastrophen mit der Atomkraft

und deren schwerwiegende langfristigen Folgen.

Tschernobyl
Startseite > Klimakrise > Handlungsempfehlungen > Energiegewinnung > Atomkraft > Auswirkungen von Tschernobyl

1. Besonders strahlenbelastete

Populationen durch die Tschernobyl-

katastrophe

Aufräumarbeiter (Liquidatoren): 830.000 (Yablokov, 2010) Evakuierte aus der 30 km Zone und weiteren sehr stark kontaminierten Zonen: 350.400 (Yablokov, 2010) Bevölkerung der stark strahlenbelasteten Zonen in Russland, Weissrussland und der Ukraine: 8.300.000 (Yablokov, 2010) Europäische Bevölkerung in geringer strahlenbelasteten Zonen (Fairlie, 2007): 600.000.000
Empfehlen: Social Media kann süchtig und krank machen

2. Gesundheitsschäden als Folge

der zusätzlichen Strahlenbelastung

durch Tschernobyl

Krebserkrankungen: Dabei ist zu bedenken, dass viele Krebserkrankungen eine Latenzzeit von 25 bis 30 Jahren haben. Bisher sehen wir in der Bevöl-ke- rung erst die Schilddrüsenkrebserkrankungen, die Brustkrebserkran- kungen und Hirntu-more bei Kindern. Bei den Liquidatoren sind darüber hin- aus auch viele andere Organe von Krebs betroffen: Prostata, Magen, Blutkrebserkrankungen. Genetische Veränderungen: Fehlbildungen, Totgeburten, fehlende Kinder Nichtkrebserkrankungen: Viele Organsysteme können betroffen sein, Störungen der Gehirnfunktionen, beschleunigte Alterungsprozesse, psychische Erkrankungen
Kernaufgaben: Forschung zu den Fakten und Hintergrün- den der gesundheitlichen, sozialen und politischen Auswirkungen von Krieg und Atomtechnologie. Analyse von Konfliktursachen und Entwick- lung friedlicher Lösungsstrategien. Beratung politischer Entscheidungsträger und Wissenschaftler. Auf nationaler und internationaler Ebene. Unterrichtung der Öffentlichkeit und Medien auf Kongressen und Veranstal- tungen, über Anschreiben, Pressemit- teilungen und die Internetseite.
Rentiere fressen mit radioaktivem Caesium-137 belastete Pilze.
Rentiere fressen mit radioaktivem Caesium- 137 belastete Pilze. Wirtschaftlich-gehaltene Rentiere können bei teils überschreitenden Grenzwerten (Norwegen: 3000 Becquerel & EU: 600 Becquerel) nicht verzehrt werden. Dies zerstört die Lebensgrundlage der einhei- mischen Bevölkerung. Quelle: IPPNV
Abbildung: J. Smith & N. A. Beresford, Chernobyl: Catastrophe and consequences (Praxis, Chichester, 2005), Quelle

Was bedeutet das?

Die Einflüsse der Katastrophe von Tschernobyl reichen bis weit in die Gegenwart und stellen eine unnötige Gefährdung unserer Bevölkerung, der Umwelt und dem Tierreich dar.
Lesen Sie weiter Darüber ist der Umstieg auf erneuerbare Energien bereits heute ökonomischer Siehe Handlungsempfehlungen
Lesen Sie weiter Darum sind die vierte Generation der Atomreaktoren keine Lösung darstellt Siehe Atomkraft kein Zukunftsmodell!
Atomkraft Atomkraft

3. Praktisches Beispiel

Tiere fressen mit radioaktivem Caesium-137 belastete Pilze Wirtschaftlich-gehaltene Rentiere können bei teils überschreitenden Grenzwerten (Norwegen: 3000 Becquerel & EU: 600 Becquerel) nicht verzehrt werden. Dies zerstört die Lebensgrundlage der einheimischen Bevölkerung.
„Radioactivity in Norway's reindeers hits high“ Quelle: The Local
Erneubare Energien Erneubare Energien

4. Quelle

IPPNW, Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl(2011) IPPNW steht für "International Physicians for the Prevention of Nuclear War". In Deutschland nennt sich die Vereinigung "IPPNW - Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V."

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1. Besonders strahlenbelas-

tete Populationen durch die

Tschernobylkatastrophe

Aufräumarbeiter (Liquidatoren): 830.000 (Yablokov, 2010) Evakuierte aus der 30 km Zone und weiteren sehr stark kontaminierten Zonen: 350.400 (Yablokov, 2010) Bevölkerung der stark strahlenbelasteten Zonen in Russland, Weissrussland und der Ukraine: 8.300.000 (Yablokov, 2010) Europäische Bevölkerung in geringer strahlenbe- lasteten Zonen (Fairlie, 2007): 600.000.000
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2. Gesundheitsschäden als

Folge der zusätzlichen

Strahlenbelastung durch

Tschernobyl

Krebserkrankungen: Dabei ist zu bedenken, dass viele Krebserkrankungen eine Latenzzeit von 25 bis 30 Jahren haben. Bisher sehen wir in der Bevölkerung erst die Schilddrüsenkrebserkran- kungen, die Brustkrebserkrankungen und Hirntumore bei Kindern. Bei den Liquidatoren sind darüber hinaus auch viele andere Organe von Krebs betroffen: Prostata, Magen, Blut- krebserkrankungen. Genetische Veränderungen: Fehlbildungen, Totgeburten, fehlende Kinder Nichtkrebserkrankungen: Viele Organsysteme können betroffen sein, Störungen der Gehirnfunktionen, beschleunigte Alterungs- prozesse, psychische Erkrankungen
Rentiere fressen mit radioaktivem Caesium-137 belastete Pilze. Wirtschaftlich-gehaltene Rentiere können bei teils überschreitenden Grenzwerten (Norwegen: 3000 Becquerel & EU: 600 Becquerel) nicht verzehrt werden. Dies zerstört die Lebensgrundlage der einheimischen Bevölkerung. Quelle: IPPNV
Abbildung: J. Smith & N. A. Beresford, Chernobyl: Catastrophe and consequences (Praxis, Chichester, 2005), Quelle

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4. Quelle

IPPNW, Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl(2011) IPPNW steht für "International Physicians for the Preven-tion of Nuclear War". In Deutschland nennt sich die Ver-einigung "IPPNW - Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V."
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