Schadstoffe

Schadstoffe wie Feinstaub und Quecksilber, einer der größsten Gifte für den

menschlichen Körper, werden insbesondere durch Kohlekraftwerke ausgestoßen.

Tropfen

1. Feinstaub

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bis zu 85 Prozent aller Stadtbe- wohner*innen in Europa Feinstaubwerten ausgesetzt, die sie als schädlich für den Menschen erachtet. Feinstaub entsteht unter anderem aus Kohlekraft- werken, dem Verkehr und der Industrie. Feinstaub hat hohe Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Partikel können über die Atmung in den Körper gelangen und dort verschiedenste Reaktionen verursa- chen. Die WHO rät zu strengeren Grenzwerten für Feinstaub. Bisher hat die Euro- päische Kommission jedoch davon abgesehen die Grenzwerte zu überarbeiten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt an, dass bereits zehn Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft eine Verkürzung der Lebenserwartung der gesam- ten Bevölkerung um durchschnittlich ein halbes Jahr bewirken kann. Wie aus dem Lancet Bericht zu entnehmen ist, hat die Luftverschmutzung 2016 insgesamt weltweit zu 7 Millionen Todesfällen geführt, 2,9 Millionen sind von Feinstaub verursacht. Laut Europäischer Umweltagentur sterben in Deutschland jährlich 66.000 Menschen vorzeitig aufgrund der Feinstaubbelastung. Betrachtet man alle 28 europäischen Mitgliedstaaten, sind es 399.000 Sterbefälle, die als Folge der Feinstaubbelastung angegeben werden. Damit ist Feinstaub nach aktuellem Forschungsstand der Schadstoff mit den massivsten gesundheitlichen Auswir- kungen. Je kleiner Feinstaub ist, desto gefährlicher ist er für unsere Gesundheit. Denn die kleinsten Partikel sind in der Lage, tief in unseren Körper vorzudringen. Insbesondere ultrafeine Partikel wie Rußpartikel sind daher als krebserregend ein- gestuft. Aber auch Asthma, Allergien, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen werden von Feinstaub verursacht. Feinstaub wirkt bereits in sehr geringer Konzentration gesundheitsschädigend und es gibt keine Wirkungsschwelle, unterhalb derer keine Gesundheitsbelastung besteht. Die Häufigkeit und Intensität der gesundheitlichen Schäden steigt linear mit der Konzentration von Feinstaub in der Atemluft. Wirtschaftliche Verluste und Gesundheitskosten durch Feinstaub beliefen sich dem Lancet Bericht zufolge auf 20 Milliarden Euro.

2. Quecksilber

Wissenschaftler haben eine weitere sehr ernste verborgene Bedrohung durch den Klimawandel im arktischen Permafrostboden entdeckt. Dabei handelt es sich um die größte Quecksilberquelle des Planeten. Diese riesige Quelle des hochgiftigen Schwermetalls stellt für Menschen und Tiere eine lebensbedroh- liche Gefahr dar. Quecksilber gilt als eine der schädlichsten Substanzen weltweit. Eine im „Geophysical Research Letters“ erschienene Studie, berichtete über die großen natürlichen Quecksilbervorkommen im arktischen Permafrostboden. Die Menge könnte zehnmal größer sein als jene, die die Menschheit in den letzten 30 Jahren durch die Verbrennung von Kohle und andere Verschmutzungsquellen in die Atmosphäre gepumpt hat. Durch die globale Erwärmung wird der Permafrost- boden tauen und große Mengen des Quecksilbers werden an die Umwelt abgeben. Dadurch wird die Atmosphäre sich mit Quecksilber anreichern und so in größeren Mengen in die Nahrungskette (Fische, Tiere, Pflanzen) gelangen. Quecksilber kommt in unserer Umwelt in geringen Mengen natürlich vor und wird beispielsweise durch Waldbrände, Vulkanausbrüche und die Erosion von Gestein freigesetzt. Etwa zwei Drittel des Quecksilbers in der Atmosphäre sind hauptsäch- lich auf Kohleverbrennung und Müllverbrennungsanlagen zurückzuführen. Aber auch die Zementproduktion, Öl-Raffinerien, der Goldbergbau, Zahnamalgam, die Produktion von Vinylchlorid -Monomer (VCM) aus Acetylen (hauptsächlich in China) und die Chlor-Alkali-Industriezurückzuführen sowie medizinische Abfälle sind Verursacher. Wenn das Quecksilber in die Luft gelangt, sinkt es irgendwann wieder hinab und landet im Wasser oder im Boden. Dort wird es von Tieren aufge- nommen und reichert sich auf dem Weg an die Spitze der Nahrungskette in immer größeren Konzentrationen in den Lebewesen an. Quecksilber ist ein Nervengift und kann bei Kindern die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigen. Dort wirkt es sich auf die Wahrnehmung, das Gedächtnis, die Sprache und sogar auf das Sehvermögen und motorische Funktionen aus. Aus Quecksilber entsteht durch den Stoffwechsel Methylquecksilber, ein Gift, das fol- gende Symptome auslösen kann: neurologische und psychische Veränderungen wie Konzentrationsstörungen, verminderte Merkfähigkeit, Verlust des logischen Denkens, Depressionen, Angstzustände, Antriebsstörungen, starke Erregbarkeit und Gedächtnisverlust. Zusätzlich wirkt sich das Schwermetall negativ auf Fort- pflanzungsorgane und das Immunsystem aus und kann Herz-Kreislauf-Probleme verursachen. Deshalb sollte man auf große Fische wie Thunfisch oder Schwertfisch verzichten, weil die Fische lange leben und relativ weit am Ende der Nahrungs- kette stehen, sodass sich in ihnen eine größere Konzentration von Quecksilber ansammeln kann. Aufgrund komplexer atmosphärischer Prozesse und Meeresströmungen landet mehr Quecksilber in den nördlichen Breitengraden. Aufgrund dieser weitreichen- den Kontamination weist die indigene Bevölkerung in der gesamten Arktis, die sich größtenteils durch Jagd und Fischfang ernährt, die höchste Quecksilber- konzentration im Blut auf. Winde und Strömungen, die das Quecksilber in den Norden bringen, haben im Laufe zehntausender Jahre auch die natürlichen Quecksilbervorkommen in der Arktis aufgebaut. Da das giftige Schwermetall bisher im Permafrost sicher einge- schlossen war, waren Menschen und Tieren geschützt. Der aufgrund der Klima- krise tauende arktische Permafrost, der etwa 24 Prozent der Landmasse der nördlichen Hemisphäre ausmacht, werden diese großen Quecksilbervorkommen freisetzen. Laut Messungen von Forschern lagern im Eisboden der nördlichen Hemisphäre zwischen 330.000 und 800.000 Tonnen Quecksilber. Das Quecksilber wird über Grundwasser und Flüsse in die Meere und damit in die Nahrungskette der Meeresbewohner und schließlich der Menschen gelangen.
Übersicht 1. Feinstaub 2. Quecksilber 3. Quellen
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EU-Grenzwerte/Zielwerte
WHO-Leitlinien
PM 2,5
7-8 %
82-85 %
PM 10
16-20 %
50-62 %
0 3
7-30 %
95-98 %

NO 2
7-9 %
7-9 %
BaP
20-25 %
85-91 %
SO 2
<1 %
20-38 %
Abbildung: Eu-Stadtbevölkerung, die in den Jahren 2013-2015 schädlichen Konzentrationen von Luftschadstoffen ausgesetzt war, gemäß EU-Grenzwerte/Zielwerte und WHO-Leitlinien European Environment Agency, „Improving air quality in European cities will bring major health benefits“
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Diese Abbildung zeigt den Grenzwert für Quecksilber zu verschiedenen Zeitpunkten innerhalb der letzten drei Jahrzehnte. Sie illustriert die Tendenz, mit zunehmendem Wissen die Grenzwerte herabzusetzen. Quelle: BUND, „Quecksilber. Globale Belastung und Gefährdung kindlicher Fähigkeiten“
Quecksilberverbrauch in Tonnen pro Jahr
Beleuchtung 35
Mess- und Kontrollgeräte 35
Elektrische & Elektronische Geräte 35
Andere 30
Chlor-Alkali 190
Batterien 20
Kleinrüumiger Goldabbau* 5
* Kleinräumiger Goldabbau tritt in Französich-Guayana auf, das formal ein Teil der EU ist.
Amalgam 90
Abbildung: Wie gelangt Quecksilber in den Fisch? Quelle: BUND, „Quecksilber. Globale Belastung und Gefährdung kindlicher Fähigkeiten“
Wie gelangt Quecksilber in den Fisch?
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1. Feinstaub

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bis zu 85 Prozent aller Stadtbewohner*innen in Europa Feinstaubwerten ausgesetzt, die sie als schädlich für den Menschen erachtet. Feinstaub entsteht unter anderem aus Kohlekraftwerken, dem Verkehr und der Industrie. Feinstaub hat hohe Auswirkungen auf die Gesund- heit. Die Partikel können über die Atmung in den Körper gelangen und dort verschiedenste Reaktio- nen verursachen. Die WHO rät zu strengeren Grenz- werten für Feinstaub. Bisher hat die Europäische Kommission jedoch davon abgesehen die Grenz- werte zu überarbeiten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt an, dass bereits zehn Mikrogramm Feinstaub pro Kubik- meter Luft eine Verkürzung der Lebenserwartung der gesamten Bevölkerung um durchschnittlich ein halbes Jahr bewirken kann. Wie aus dem Lancet Bericht zu entnehmen ist, hat die Luftverschmutzung 2016 insgesamt weltweit zu 7 Millionen Todesfällen geführt, 2,9 Millionen sind von Feinstaub verursacht. Laut Europäischer Um- weltagentur sterben in Deutschland jährlich 66.000 Menschen vorzeitig aufgrund der Feinstaubbelas- tung. Betrachtet man alle 28 europäischen Mitglied- staaten, sind es 399.000 Sterbefälle, die als Folge der Feinstaubbelastung angegeben werden. Damit ist Feinstaub nach aktuellem Forschungsstand der Schadstoff mit den massivsten gesundheitlichen Auswirkungen. Je kleiner Feinstaub ist, desto gefährlicher ist er für unsere Gesundheit. Denn die kleinsten Partikel sind in der Lage, tief in unseren Körper vorzudringen. Insbesondere ultrafeine Partikel wie Rußpartikel sind daher als krebserregend eingestuft. Aber auch Asthma, Allergien, Herz-Kreislauf- und Atemwegs- erkrankungen werden von Feinstaub verursacht. Feinstaub wirkt bereits in sehr geringer Konzentra- tion gesundheitsschädigend und es gibt keine Wir- kungsschwelle, unterhalb derer keine Gesundheits- belastung besteht. Die Häufigkeit und Intensität der gesundheitlichen Schäden steigt linear mit der Kon- zentration von Feinstaub in der Atemluft. Wirtschaftliche Verluste und Gesundheitskosten durch Feinstaub beliefen sich dem Lancet Bericht zufolge auf 20 Milliarden Euro.

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EU-Grenzwerte/Zielwerte
WHO-Leitlinien
PM 2,5
7-8 %
82-85 %
PM 10
16-20 %
50-62 %
0 3
7-30 %
95-98 %

NO 2
7-9 %
7-9 %
BaP
20-25 %
85-91 %
SO 2
<1 %
20-38 %
Abbildung: Eu-Stadtbevölkerung, die in den Jahren 2013-2015 schädlichen Konzentrationen von Luftschadstoffen ausgesetzt war, gemäß EU- Grenzwerte/Zielwerte und WHO-Leitlinien European Environment Agency, „Improving air quality in European cities will bring major health benefits“
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Andere 30
Chlor-Alkali 190
Batterien 20
Kleinrüumiger Goldabbau* 5
* Kleinräumiger Goldabbau tritt in Französich-Guayana auf, das formal ein Teil der EU ist.
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