Ernährung und Missernten

25 % der Schäden und Verluste in Landwirtschaftssektoren sind klimabedingt.

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Die Aufrechterhaltung der Versorgung mit Nahrungsmitteln ist eine der größten Herausforderungen im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels und wird ein Hauptgrund neben der Hitze für große Wanderungsbewegungen werden. Die Auswirkungen des Klimawandels werden weitreichende, negative Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion und die Ernährungssicherheit haben. Steigende Weltbevölkerung und ein weltweit wachsender Bedarf an Nahrungsmitteln und die sichere Produktion und Lieferung entsprechender Nahrungsmittel an die richtige Stelle, zur rechten Zeit und zu erschwinglichen Preisen wird sich in vielen Fällen nicht realisieren lassen. Der komplexe Zusammenhang zwischen Klima- wandel und Ernährungssicherheit hat zu einem sogenannte ‚new normal’ geführt, also das immer häufigere Auftreten von Wetter- und Klimaextremen, wird danach zunehmend als erhebliche Herausforderung für die Ernährungssicherheit und den gerechten Zugang zu Nahrungsmitteln erkannt. In den letzten Jahren betrafen nahezu 25 % der Gesamtschäden und Verluste durch klimabedingte Katastrophen in den Entwicklungsländern die landwirt- schaftlichen Sektoren, die die geringste Widerstandskraft gegen solche Schocks besitzen. In den letzten Jahren waren 25 % der Schäden und Verluste in Landwirtschaftssektoren klimabedingt!

Der IPCC gibt folgende Ausblicke:

Für die wichtigsten Ertragssorten – Weizen, Reis, Mais – in tropischen und ge- mäßigten Klimazonen wird der Klimawandel ohne Anpassungsmaßnahmen bei Temperaturanstiegen von 2 °C oder mehr, verglichen mit dem Niveau des späten 20. Jahrhunderts, einen negativen Effekt auf Erträge haben. Ein globaler Tempe- raturanstieg von 4 °C oder mehr, verglichen mit dem Niveau des späten 20. Jahr- hunderts, würde zusammen mit einem weiter steigenden Nahrungsmittelbedarf die globale Ernährungssicherheit großen Risiken aussetzen (mit hoher Sicherheit). Sämtliche Aspekte der Ernährungssicherheit werden potenziell vom Klimawan- del beeinträchtigt, einschließlich des Zugangs zu Nahrungsmitteln, ihrer Nutzung und ihrer Preisstabilität (mit hoher Sicherheit). Es ist davon auszugehen, dass ländliche Gegenden erhebliche Auswirkungen bei der Verfügbarkeit von und Versorgung mit Wasser erfahren werden, ebenso was die Ernährungssicherheit und Infrastruktur betrifft sowie die landwirtschaftlichen Erträge, einschließlich Verlagerungen von Nahrungsmittel- und Nicht-Nahrungsmittelpflanzen in Produktionsgebiete auf der gesamten Welt (mit hoher Sicherheit).
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Der IPCC gibt folgende

Ausblicke:

Für die wichtigsten Ertragssorten – Weizen, Reis, Mais – in tropischen und gemäßigten Klimazonen wird der Klimawandel ohne Anpassungsmaßnah- men bei Temperaturanstiegen von 2 °C oder mehr, verglichen mit dem Niveau des späten 20. Jahrhun- derts, einen negativen Effekt auf Erträge haben. Ein globaler Temperaturanstieg von 4 °C oder mehr, verglichen mit dem Niveau des späten 20. Jahrhun- derts, würde zusammen mit einem weiter steigen- den Nahrungsmittelbedarf die globale Ernährungs- sicherheit großen Risiken aussetzen (mit hoher Sicherheit).Sämtliche Aspekte der Ernährungssi- cherheit werden potenziell vom Klimawandel be- einträchtigt, einschließlich des Zugangs zu Nah- rungsmitteln, ihrer Nutzung und ihrer Preisstabilität (mit hoher Sicherheit). Es ist davon auszugehen, dass ländliche Gegenden erhebliche Auswirkungen bei der Verfügbarkeit von und Versorgung mit Wasser erfahren werden, ebenso was die Ernäh- rungssicherheit und Infrastruktur betrifft sowie die landwirtschaftlichen Erträge, einschließlich Verlage- rungen von Nahrungsmittel- und Nicht-Nahrungs- mittelpflanzen in Produktionsgebiete auf der gesamten Welt(mit hoher Sicherheit). IPCC, 2014
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