Die Belastung durch Heizen

Holz als klimafreundlichere Heiz-Alternative?

Heizung
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Konventionelle Heizungen arbeiten mit den fossilen Brennstoffen Kohle, Öl oder Gas. Deshalb ist ein Umstieg auf alternative Formen der Wärmeerzeu- gung wie Solarkraft oder Erdwärme, ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Rund zwei Drittel der in deutschen Haushalten benötigten Energie werden beim Heizen verbraucht. Das ist viel zu viel, um die globalen Klimaschutzziele zu erreichen.

1. Heizen mit Holz

Holz kann einen Beitrag zur Wärmewende leisten, wenn es aus einer nach- haltigen Quelle stammt, effizient genutzt und wirksame Emissionsminde- rungstechniken eingesetzt werden. Gegenwärtig ist aber das Heizen mit festen Brennstoffen wie Holz die größte Quelle gesundheitsschädlicher Ruß- und Feinstaubpartikel in Europa. Kaminöfen und andere sogenannte Einzelraumfeuerungsanlagen sind häufig veraltet, werden falsch befeuert und ineffizient betrieben. Sie tragen deshalb besonders stark zur Luft- belastung bei.

2. Auswirkungen klimawirksamer

Schadstoffe auf Gesundheit und

Ökosysteme

Ruß (Black Carbon, BC) ist ein Bestandteil des Feinstaubs (fine particulate matter, PM2.5). Feinstaub ist der Luftschadstoff, der für die menschliche Gesundheit am schädlichsten ist, und er ist Hauptverursacher von Todes- fällen infolge von Luftverschmutzung. Die Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Ruß wahrscheinlich zu den PM2.5-Bestandteilen zählt, die sich am stärksten auf die Gesundheit auswirken. Methan (CH4) hat keine unmittelbaren Gesundheitsfolgen, das heißt, Methan in seiner typischen Konzentration in der Umgebungsluft einzu- atmen ist nicht gesundheitsschädlich. Allerdings hat Methan sehr erhe- bliche indirekte Folgen für die menschliche Gesundheit, denn es ist ein Vorläufer von bodennahem Ozon (O3, auch bekannt als troposphärisches Ozon), das Asthma und andere Atemwegserkrankungen verursacht und zu frühzeitigen Todesfällen infolge von Luftverschmutzung beiträgt. Ozon schädigt außerdem Pflanzen und führt jährlich zu Ernteverlusten in Höhe von 11–18 Milliarden Dollar.
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1. Heizen mit Holz

Holz kann einen Beitrag zur Wärmewende leisten, wenn es aus einer nachhaltigen Quelle stammt, effizient genutzt und wirksame Emissionsminde- rungstechniken eingesetzt werden. Gegenwärtig ist aber das Heizen mit festen Brennstoffen wie Holz die größte Quelle gesundheitsschädlicher Ruß- und Feinstaubpartikel in Europa. Kaminöfen und andere sogenannte Einzelraumfeuerungsan- lagen sind häufig veraltet, werden falsch befeuert und ineffizient betrieben. Sie tragen deshalb besonders stark zur Luftbelastung bei.

2. Auswirkungen klima-

wirksamer Schadstoffe

auf Gesundheit und

Ökosysteme

Ruß (Black Carbon, BC) ist ein Bestandteil des Feinstaubs (fine particulate matter, PM2.5). Feinstaub ist der Luftschadstoff, der für die menschliche Gesundheit am schädlichsten ist, und er ist Hauptverursacher von Todesfällen infolge von Luftverschmutzung. Die Forschungs- ergebnisse weisen darauf hin, dass Ruß wahr- scheinlich zu den PM2.5-Bestandteilen zählt, die sich am stärksten auf die Gesundheit auswirken. Methan (CH4) hat keine unmittelbaren Gesundheitsfolgen, das heißt, Methan in seiner typischen Konzentration in der Umgebungsluft einzuatmen ist nicht gesundheitsschädlich. Allerdings hat Methan sehr erhebliche indirekte Folgen für die menschliche Gesundheit, denn es ist ein Vorläufer von bodennahem Ozon (O3, auch bekannt als troposphärisches Ozon), das Asthma und andere Atemwegserkrankungen verursacht und zu frühzeitigen Todesfällen infolge von Luftverschmutzung beiträgt. Ozon schädigt außerdem Pflanzen und führt jährlich zu Ernteverlusten in Höhe von 11–18 Milliarden Dollar.
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