Aufstieg der Digitalisierung seit COVID-19 Krise

Die Corona-Pandemie beflügelt die Digitalisierung und existierende IT-Konzerne

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Die Digitalisierung eröffnet bei einer Menschen- und Umweltzentrierten Steuerung durch die Politik gute Chancen für eine demokratische wie solidari- sche Gestaltung von Produktion und Verteilung des gesellschaftlichen Reich- tums. Sie kann helfen in der Landwirtschaft Wasser und Pestizide zu sparen und in der Medizin Leben zu schützen. Digitalisierung und Industrie 4.0 bedeuten aber auch eine grundlegende Veränderung im Alltag, in der Arbeitswelt, in der Kommunikation und in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Mit der Covid-19 Krise gab es einen weiteren Digitalisierungsschub, der uns zeigt, wie die Digitalisierung nun unseren Alltag prägt. Für die großen Digitalkonzerne geht die Covid-19 Krise mit einem erheblichen Wachstumsschub einher. Sie sind nun noch mächtiger und gehören zu den großen Profiteuren der Krise. Die ohnehin riesigen Umsätze der Digitalkonzerne konnten im laufenden Jahr nochmal drastisch gesteigert werden. Im Jahr 2019 hatte Apple einen Umsatz von 260.17 Milliarden Dollar, Microsoft 125.84 Milliarden Dollar und in diesem Jahr hat Microsoft 143.02 Milliarden Dollar geplant. Amazon lag 2019 bei 280 Milliarden Dollar. Amazon ist durch die Corona Krise um ca. 30 Prozent gewach- sen bei einem drastischen Gewinnsprung. Google lag bei 160 Milliarden Dollar, und Facebook lag bei 70.7 Milliarden Dollar. Youtube hatte einen Umsatz von 15 Milliarden Dollar im letzten Jahr. Ohne politische Regulierung wird die Digitalisierung den neuen globalen Feuda- lismus manifestieren, bei dem einige wenige Digitalkonzerne willkürlich agieren können. Die großen Digitalunternehmen haben durch Unternehmenszusammenschlüsse die Markt-Macht nochmal verstärkt und nutzen ihre ökonomische Monopol- Macht, um in der Politik durch Lobbyismus immer mehr Einfluss zu gewinnen. In seinem Newsletter zeigt Lobbycontrol mit welchen Summen die Konzerne in Brüssel Entscheidungen beeinflussen wollen: demnach gibt Google im Jahr 2020 acht Millionen Euro aus, um die EU-Entscheider in Brüssel in ihrem Sinn zu beein- flussen; Microsoft investiert fünf Millionen Euro. Facebook folgt mit 4.25 Millio- nen Euro und Apple mit zwei Millionen, sowie Amazon mit 1.75 Millionen Euro. Zusammen geben Google, Microsoft, Facebook, Apple und Amazon mit 21 Millionen Euro mehr für Lobbyarbeit aus als die sieben größten europäischen Autobauer. Dazu kommen die Ausgaben der Verbände der IT-Branche.
Abbildung: Transparenz der Mitgliedschaften in Think Tanks. Quelle: Lobbycontrol, Heise online, „Facebook, Google, Apple und Co. wegen verdeckter Lobbyarbeit in der Kritik“

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