Gesundheit der Erwachsenen

Auch erwachsene Gehirne reagieren auf die zunehmende Digitalisierung mit

körperlichen und psychischen Auswirkungen.

Mensch weinen
Empfehlen: Social Media kann süchtig und krank machen
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Das Wichtigste in Kürze Digitalisierung bedeutet für die Gesundheit der Erwachsenen: Massive Zunahme psychischer Störungen (z.B. Suchtverhalten, Schlafstörungen, Burnout, Konzentrationsschwäche und Depressionen) Zunahme körperlicher Symptome (z.B. Kopf-, Magen- oder Rückenschmerzen) Anstieg digital verursachter Krankheiten ist signifikant und nachweisbar Ursachen: Überwachung, fehlende Privatsphäre, Ohnmachtsgefühle, Stress durch neue Technologien, zu viele verschiedene Geräte, „Always on“, „Mythos Multitasking“ und „Informations-Overload“
Viele Menschen sind von der Digitalisierung überrollt worden, ohne darauf aus- reichend vorbereitet worden zu sein. Es gab niemals Warnungen und Spiel- regeln, wie, wann und wo Smartphone und Computer eingesetzt werden sollen. Es gibt Studien, wonach 70 Prozent aller unter 30-Jährigen mit dem Smartphone am Bett schlafen. Im Schnitt sind Menschen unter 30 Jahren pro Tag vier Stunden am Handy. Viele können sich ein Leben ohne Smartphone und Computer nicht mehr vorstellen und zeigen Entzugserscheinungen, wenn sie es verlieren.

1. Biologische Auswirkungen

Ein Team von der Korea University in Seoul hat untersucht, ob sich Effekte exzes- siver Smartphone- oder Internetnutzung auch in der Gehirnchemie der Betroffe- nen abzeichnen. Mit dem Ergebnis, dass, wer das Smartphone und das Internet zum Zentrum seiner Welt macht, damit sein geistiges Wohlbefinden gefährdet. Die Abhängigkeit von diesen Medien geht demnach mit einem problematischen Ungleichgewicht bestimmter Nerven-Botenstoffe im Gehirn einher. Weil viele Menschen die digitalen Geräte nicht mehr abschalten können und „Always On“ sind, entstehen bei ihnen Schlafstörungen, Burnout oder Depres- sionen. Die Auswirkungen der Digitalisierung im Arbeitsleben sind dabei signifi- kant, die erhöhte Arbeitsverdichtung und eine immer schnellere Taktung und Verteilung komplexer Arbeiten auf immer weniger Mitarbeiter. Die ständige Erreichbarkeit und das Verlangen, über alles und jeden informiert zu sein und zu informieren schränkt die Privatsphäre ein und führt zu weiterem Stress. Überall und immer einsatzfähig zu sein, der Drang nach Informationen, eine ständige Flut von Nachrichten und der Wandel in der Arbeitswelt führen bei vie- len Menschen auch zu körperlichen Problemen wie Kopfschmerzen, Herzrasen, Rückenschmerzen, Depressionen oder innere Unruhe. Körperliche Schmerzen wie Rücken- oder Magenschmerzen können ein Indiz für psychische Überlastung sein. Eine Folge ist die Unfähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren.

2. Krankschreibung und

Berufsaufgabe

Eine Langzeituntersuchung der DAK-Gesundheit zeigt, dass sich die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Probleme in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdreifacht hat. In ihrem "Psychoreport 2019" hat die Krankenkasse die Fehltage ihrer Versicherten seit 1997 ausgewertet. Die Fehlzeiten wegen anderer Angststörungen wuchsen um 205 Prozent, Ausfälle wegen Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen sogar um 332 Prozent. Die Zunahme der Arbeitsunfähigkeit wegen psychischer Erkrankungen sei „seit Jahren die bei Weitem auffälligste Entwicklung“, heißt es in dem DAK-Bericht. Von 1997 bis 2019 nahm die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankun- gen um 239 Prozent zu. Im gleichen Zeitraum lasse sich beim Krankenstand ins- gesamt kein vergleichbarer Aufwärtstrend beobachten, so die Kassenexperten. Mehr als ein Drittel aller Arbeitnehmer (37 Prozent), die vorzeitig aus dem Beruf ausscheiden, tun dies, weil eine psychische Krankheit wie Burn-out, Depression oder Angststörungen diagnostiziert worden ist. Im Jahr 2009 waren es noch 26,6 Prozent - das ist ein Anstieg von knapp 40 Prozent. Das geht aus einer Studie des Versicherers Swiss Life hervor. Die Ursache liegt in der digitalen Transformation der Arbeitswelt. Bestätigt wird dies durch eine Studie des DGB, bei welcher nur 9% der Befragten aussagten, dass die Digitalisierung zu einer Erleichterung der Arbeitslast führe, hingegen 46% der Befragten zum Gegenteil neigten, einer Erhöhung der Arbeitslast.

3. Belastungsfaktoren

Auch die nachfolgenden Auszüge einer Studie des Fraunhofer-Instituts zu digita- lem Stress führt zu demselben Ergebnis: „dass digitaler Stress oft krank macht“. „Bei der Arbeit mit digitalen Medien und Technologien können mindestens 12 verschiedene Belastungsfaktoren identifiziert werden. Hier die 5 wichtigsten Gründe, warum Digitalisierung oft krank macht: Das Erfassen von Leistungsdaten und damit einhergehende Vergleich- barkeit führt zu einem Gefühl der permanenten Überwachung und Bewertung, das lähmt und stresst. Die Privatsphäre leidet - und macht Arbeitende zur Gläsernen Personen, wenn sie mit Arbeitskollegen oder sogar Vorgesetzte in sozialen Netzen vernetzt sind. Verstärkt wird dies durch den eigenen Drang zu ständiger Kommunikation und Erreichbarkeit. Stress entsteht weiterhin bei technischer Ohnmacht, bei Fehlfunktionen, Ausfall, falsches Kabel. Wenn die Technik versagt, ist der digitale Stress hoch. Technikprobleme, spontane Nachrichten oder Anrufe stören den Arbeitsfluss. Es entsteht das Gefühl, schneller arbeiten zu müssen. Nach der Unterbrechung fängt man wieder von vorne an. Häufiger Wechsel von Technologien stresst. Die Nutzung neuer Apps und Geräte muss gelernt werden – dafür braucht es Zeit. Steht die nicht zur Verfügung, erzeugt das Druck und die Angst, dass der Job wackelt.“

4. Erschöpfung und Overload

Martin Korte, Professor für zelluläre Neurobiologie an der TU Braunschweig, beleuchtete in seinem Vortrag die Auswirkung des digitalen Wandels auf das menschliche Gehirn. In unserer digitalen Welt sind wir permanent von Geräten umgeben, die uns scheinbar helfen, den Alltag besser zu bewältigen – die Smart- watch am Handgelenk, das Navigationssystem im Bordcomputer des Fahrzeugs oder die Chat-App auf unserem Mobilgerät. Warum haben wir dennoch häufig das Gefühl, überfordert, gestresst, am Limit zu sein? Kortes Erklärung: Am Ende ist schlichtweg unsere Willenskraft aufgebraucht, weil wir im Laufe des Tages so viele überflüssige Entscheidungen treffen müssen, beispielsweise welches Gerät wir bedienen oder welche Eingaben wir machen. Die digitale Transformation habe sich technisch gesehen schon viel weiterentwickelt, als unser Verstand und vor allem unsere sozialen Konventionen, um dieser folgen zu können, so Korte. Für den Hirnforscher liegt das Problem auch in der Geschwindigkeit begründet, mit der sich der digitale Umbruch vollzieht: Die neuen Medien etablierten sich rasend schnell, aber wir Menschen hätten nicht gelernt, adäquat mit ihnen um- zugehen. Im Gegenteil, wir hätten uns Gewohnheiten und Routinen im sozialen Miteinander, aber auch im Lernsystem angewöhnt, die weder dem Arbeiten noch dem Lernen förderlich seien. Auch diagnostiziert Korte einen „Informations-Overload“, der das menschliche Denken störe. Seine Erklärung: Wenn wir ständig von „unsortierten“ Informa- tionen umgeben sind, überfordert dies unser Arbeits- oder Kurzzeitgedächtnis, das Informationen temporär speichern und manipulieren kann, aber nur eine verhältnismäßig kleine Rechenkapazität hat. Die Folge: unsere Produktivität sinkt, die Fehleranfälligkeit nimmt zu. Wie Korte beobachtet, werden wir von digitalen Medien dauernd verführt, virtuell an mehreren Orten gleichzeitig zu sein und Aufgaben parallel zu bear- beiten. Dies sei nach neurowissenschaftlichen Erkenntnissen ein Trugschluss, denn zumindest im bewussten Bereich des Erlebens und Verarbeitens könnten wir kein Multitasking leisten, sondern nur – mehr oder weniger schnell – zwischen den Tätigkeiten wechseln. Zudem trainieren wir uns darauf, immer auch auf das zu achten, was gerade nicht im Fokus unserer Aufmerksamkeit steht, um keine eingehende Nachricht zu verpassen, die etwas Wichtiges bedeuten könnte und gleichzeitig unserem Belohnungssystem einen kurzfristigen „Kick“ verschafft. Der Versuch, diese Prozesse zu überwachen und Aufgaben gleichzeitig zu bear- beiten, führe zu einem ständigen Alarmzustand im Gehirn und zu einer weiteren Überforderung des Arbeitsgedächtnisses.

5. Mythos Multitasking

Korte beobachtet weitere Kollateralschäden der Digitalisierung unseres Alltags- und Berufslebens: Strömten ungefiltert zu viele Informationen auf uns ein, gelinge unserem Gehirn deren Gewichtung nicht mehr und dementsprechend schwer falle es uns, Prioritäten zu setzen und uns auf das, was wir eigentlich tun oder lernen wollten, zu konzentrieren. Auch die Fehleranfälligkeit nehme zu, denn durch die reduzierte Rechenkapazität des Denkorgans seien wir weni- ger in der Lage, Fehler zu entdecken und die Folgen unseres Handelns zu reflek- tieren oder zu kontrollieren. Die entstehende Stressbelastung schränke als negatives Gefühl das Arbeitsgedächtnis noch weiter ein und die für die Abwehr dieser Gefühle notwendigen Nervenzellen stünden nicht mehr zur Verfügung. Doch wie lässt sich dieser Teufelskreis durchbrechen? Korte hat für die Zuhörer ein scheinbar einfaches Rezept parat: Menschen seien bis zu 50 Prozent effekti- ver, wenn sie Aufgaben seriell erledigten und nicht parallel. Die Omnipräsenz medialer Gleichzeitigkeit bedeutet für Korte außerdem einen enormen „Zeitfresser“. Untersuchungen hätten gezeigt, dass Handy-Nutzer sich durchschnittlich alle 18 Minuten am Tag durch Einschalten des Bildschirms unterbrechen ließen. Nach jeder Unterbrechung benötige das Gehirn jedoch 10 bis 15 Minuten „Ein- denkzeit“, um von einer komplexen kognitiven Tätigkeit zur anderen zu wech- seln. Die Erklärung des Hirnforschers: „Wir haben keine Bibliothek im Kopf, sondern raum-zeitliche Muster von neuronalen Netzwerken, die Informationen abgespeichert haben, und wir brauchen bestimmte Algorithmen, um die zu einer Tätigkeit notwendigen Informationen auffinden zu können.“ Die Annahme, das Gehirn funktioniere wie eine Computer-Festplatte, ist aus seiner Sicht ein Irrtum, wie Korte erklärte: Beim Lernen ändern sich die neu- ronalen Verschaltungswege, so dass wir die Welt auch anders wahrnehmen, ebenso wie Vorwissen das zukünftige Wissen dahingehend beeinflusst, dass es uns leichter fällt Neues zu lernen und wir die Welt auch differenzierter wahrnehmen, wenn wir mehr über diese wissen.

6. Aktives Wissen als

Grundkompetenz

Was muss ich selbst überhaupt noch wissen, wenn ich alles im Internet suchen und finden kann? Diese oft gestellte Frage beantwortet der Hirnforscher ganz entschieden zugunsten des aktiven Wissens: Für ihn braucht der Mensch weiter- hin erworbenes Wissen als Grundkompetenz. Das Gelernte gelte es zu hinterfra- gen oder miteinander zu kombinieren, damit aus Informationen Wissen werde und aus einem Beziehungsgefüge von Wissen Bildung. Nur dann seien wir in der Lage, die Welt zu strukturieren und mit der Fülle an Informationen, die uns zur Verfügung stehen, auch kritisch umzugehen. Automatische Navigationsgeräte wie Google Maps oder TomTom beginnen bereits den menschlichen Orientierungssinn zu trüben, weil es eine 'use-it-or- lose-it' Fähigkeit ist. Der einstige Präsident des Royal Institute of Navigation Roger McKinley, der die Navigation technisch voranbringen will, warnte kürzlich in "Nature", dass die "automatische Wegfindung unsere natürlichen Fähigkeiten untergräbt".
Gesund digital arbeiten Gesund digital arbeiten

Grundlagen zur

Digitalisierung

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Slaughterbots Slaughterbots Slaughterbots Slaughterbots Häufigkeit von Krankheitsbildern der Befragten, die geringen bzw. starken digitalen Stress wahrnehmen  Prozentzahlen spiegeln den Anteil der Befragten der jeweiligen Gruppe wider Erkrankungen desMuskel-Skelett-Systems  Herz-Kreislauf-Erkrankungen  Neurologisch-senso-rische Erkrankungen  PsychischeBeeinträchtigungen  Erkrankungen desVerdauungssystems  Personen mit geringem digitalem Stress Personen mit starkem digitalem Stress
46%
35%
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39%
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15%
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Abbildung: Häufigkeit von Krankheitsbildern der Befragten, die geringen bzw. starken digitalen Stress wahrnehmen. Quelle: Gesund digital arbeiten?! Eine Studie zu digitalem Stress in Deutschland, Bundes- ministerium für Bildung und Forschung
Beschäftigte unter 30 Jahren in Deutschland klagen zu ... Insgesamt ist nur rund ein Viertel der Beschäftigten unter 30 Jahren beschwerdefrei. 27% über viel Grübeln   26% über Müdigkeit & Erschöpfung   23% über innere Anspannung    23% über Lustlosigkeit   23% über Rückenschmerzen Unter 30-Jährige im Krankheitsfall unter Druck  Insgesamt sieht sich mehr als jeder Zweite unter 30 mit  unangemessenen Fragen oder Erwartungen konfrontiert.  Beschäftigte unter 30: 32% haben das Gefühl, bei Arbeitsunfähigkeit bei Vorgesetzten als Simulant zu gelten.  23% wurden unzulässige Fragen gestellt, z.B. nach dem Grund ihrer Erkrankung.   18% geben an, dass sie auch im Krankheitsfall per Mail oder Telefon erreichbar sein müssen.   15% wurden nach Rückkehr an den Arbeitsplatz wegen Fehlzeiten unter Druck gesetzt. 93% der Beschäftigten unter 30 Jahren fühlen sich im Job gestresst.    Im Durchschnitt aller Arbeitnehmer erleben stressauslösende   86% Faktoren in ihrem Arbeitsalltag.
Abbildung: Studie der pronova BKK: „Digital, dynamisch, dauergestresst? Arbeiten 2020“ Jünger heißt nicht gesünder. Quelle: Gesundheitsstudien der pronova BKK
Anteile der zehn wichtigsten Krankheitsarten Muskel-Skelett-System  Psychische Erkrankungen  Atmungssystem  Verletzungen  Verdauungssystem  Unspezifische Symptome  Infektionen  Nervensystem, Augen, Ohren  Neubildungen  Kreislaufsystem  Sonstige an den AU-Tagen an den AU-Fällen
21,2%
17,1%
14,5%
4,9%
4,6%
4,6%
4,6%
4,3%
4,1%
8,3%
11,8%
28,2%
9,7%
7,4%
10,6%
5,4%
14,5%
6,1%
7,1%
1,4%
2,4%
7,4%
Abbildung: Anteile der zehn wichtigsten Krankheitsarten an den AU-Tagen und AU-Fällen Quelle: AU-Daten der DAK-Gesundheit 2019, DAK- Gesundheitsreport 2020
AU-Tage und AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre aufgrund psychischer Erkrankungen 300 250 200 150 100 50 0 AU-Tage je 100 Versicherte AU-Fälle je 100 Versicherte 1997 2019 2000 2005 2010 2015 76,7 88,6 96,3 110,0 115,9 123,8 124,6 125,6 125,4 121,7 130,2 140,2 149,5 169,5 195,6 203,5 212,8 237,3 243,7 246,2 249,9 236,0 260,3 8 7 6 5 4 3 2 1 0
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6,1
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AU-Tage je 100 Versichertenjahre für die fünf wichtigsten Einzeldiagnosen bei psychischen Erkrankungen depressive Episode / rezidivierende depressive Störung (F32/F33)  Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpas-sungsstörungen (F43)  andere neurotische Störungen (F48)  somatoforme Störungen (F45)  andere Angststörungen (F41)
59,2
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18,6
75,9 (F32)
29,5 (F33)
Abbildung: AU-Tage und AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre aufgrund psychischer Erkrankungen Quelle: AU-Daten der DAK-Gesundheit 2019, DAK-Gesundheitsreport 2020
Abbildung: AU-Tage je 100 Versichertenjahre für die fünf wichtigsten Einzeldiagnosen bei psychischen Erkrankungen Quelle: AU-Daten der DAK-Gesundheit 2019, DAK-Gesundheitsreport 2020
Die erste Generation der Apple Watch wurde am 9. September 2014 vorgestellt. Foto: Unsplash.com
Der Begriff Multitasking (engl.) bzw. Mehrprozess- betrieb bezeichnet die Fähigkeit mehrere Aufga- ben (Tasks) (quasi-)nebenläufig auszuführen. Foto: Shutterstock.com
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Digitalisierung

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Gesundheit der Erwachsenen Auch erwachsene Gehirne reagieren auf die zunehmende Digitalisierung mit körperlichen und psychischen Auswirkungen.
Empfehlen: Social Media kann süchtig und krank machen
Das Wichtigste in Kürze Digitalisierung bedeutet für die Gesundheit der Erwachsenen: Massive Zunahme psychischer Störungen (z.B. Suchtverhalten, Schlafstörungen, Burnout, Konzentrationsschwäche und Depressionen) Zunahme körperlicher Symptome (z.B. Kopf-, Magen- oder Rückenschmerzen) Anstieg digital verursachter Krankheiten ist signifikant und nachweisbar Ursachen: Überwachung, fehlende Privatsphäre, Ohnmachtsgefühle, Stress durch neue Techno- logien, zu viele verschiedene Geräte, „Always on“, „Mythos Multitasking“ und „Informations- Overload“
Viele Menschen sind von der Digitalisierung über- rollt worden, ohne darauf ausreichend vorbereitet worden zu sein. Es gab niemals Warnungen und Spielregeln, wie, wann und wo Smartphone und Computer eingesetzt werden sollen. Es gibt Studien, wonach 70 Prozent aller unter 30-Jährigen mit dem Smartphone am Bett schlafen. Im Schnitt sind Men- schen unter 30 Jahren pro Tag vier Stunden am Handy. Viele können sich ein Leben ohne Smartpho- ne und Computer nicht mehr vorstellen und zeigen Entzugserscheinungen, wenn sie es verlieren.

1. Biologische

Auswirkungen

Ein Team von der Korea University in Seoul hat un- tersucht, ob sich Effekte exzessiver Smartphone- oder Internetnutzung auch in der Gehirnchemie der Betroffenen abzeichnen. Mit dem Ergebnis, dass, wer das Smartphone und das Internet zum Zentrum seiner Welt macht, damit sein geistiges Wohlbefin- den gefährdet. Die Abhängigkeit von diesen Medien geht demnach mit einem problematischen Ungleich- gewicht bestimmter Nerven-Botenstoffe im Gehirn einher. Weil viele Menschen die digitalen Geräte nicht mehr abschalten können und „Always On“ sind, entstehen bei ihnen Schlafstörungen, Burnout oder Depressionen. Die Auswirkungen der Digitalisierung im Arbeitsleben sind dabei signifikant, die erhöhte Arbeitsverdichtung und eine immer schnellere Taktung und Verteilung komplexer Arbeiten auf immer weniger Mitarbeiter. Die ständige Erreich- barkeit und das Verlangen, über alles und jeden informiert zu sein und zu informieren schränkt die Privatsphäre ein und führt zu weiterem Stress. Überall und immer einsatzfähig zu sein, der Drang nach Informationen, eine ständige Flut von Nach- richten und der Wandel in der Arbeitswelt führen bei vielen Menschen auch zu körperlichen Proble- men wie Kopfschmerzen, Herzrasen, Rücken- schmerzen, Depressionen oder innere Unruhe. Körperliche Schmerzen wie Rücken- oder Magen- schmerzen können ein Indiz für psychische Überlas- tung sein. Eine Folge ist die Unfähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren.

2. Krankschreibung und

Berufsaufgabe

Eine Langzeituntersuchung der DAK-Gesundheit zeigt, dass sich die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Probleme in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdreifacht hat. In ihrem "Psychoreport 2019" hat die Krankenkasse die Fehltage ihrer Versicherten seit 1997 ausgewertet. Die Fehlzeiten wegen anderer Angststörungen wuchsen um 205 Prozent, Ausfälle wegen Reaktio- nen auf schwere Belastungen und Anpassungs- störungen sogar um 332 Prozent. Die Zunahme der Arbeitsunfähigkeit wegen psychischer Erkran- kungen sei „seit Jahren die bei Weitem auffälligste Entwicklung“, heißt es in dem DAK-Bericht. Von 1997 bis 2019 nahm die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen um 239 Prozent zu. Im gleichen Zeitraum lasse sich beim Krankenstand insgesamt kein vergleichbarer Aufwärtstrend beobachten, so die Kassenexperten. Mehr als ein Drittel aller Arbeitnehmer (37 Prozent), die vorzeitig aus dem Beruf ausscheiden, tun dies, weil eine psychische Krankheit wie Burnout, Depression oder Angststörungen diagnostiziert worden ist. Im Jahr 2009 waren es noch 26,6 Prozent - das ist ein Anstieg von knapp 40 Prozent. Das geht aus einer Studie des Versicherers Swiss Life hervor. Die Ursache liegt in der digitalen Trans- formation der Arbeitswelt. Bestätigt wird dies durch eine Studie des DGB , bei welcher nur 9% der Befragten aussagten, dass die Digitalisierung zu einer Erleichterung der Arbeitslast führe, hingegen 46% der Befragten zum Gegenteil neigten, einer Erhöhung der Arbeitslast.

3. Belastungsfaktoren

Auch die nachfolgenden Auszüge einer Studie des Fraunhofer-Instituts zu digitalem Stress führt zu demselben Ergebnis: „dass digitaler Stress oft krank macht“. „Bei der Arbeit mit digitalen Medien und Techno- logien können mindestens 12 verschiedene Belas- tungsfaktoren identifiziert werden. Hier die 5 wichtigsten Gründe, warum Digitalisierung oft krank macht: Das Erfassen von Leistungsdaten und damit einhergehende Vergleichbarkeit führt zu einem Gefühl der permanenten Überwachung und Bewertung, das lähmt und stresst. Die Privatsphäre leidet - und macht Arbeit- ende zur Gläsernen Personen, wenn sie mit Arbeitskollegen oder sogar Vorgesetzte in sozialen Netzen vernetzt sind. Verstärkt wird dies durch den eigenen Drang zu ständiger Kommunikation und Erreichbarkeit. Stress entsteht weiterhin bei technischer Ohnmacht, bei Fehlfunktionen, Ausfall, falsches Kabel. Wenn die Technik versagt, ist der digitale Stress hoch. Technikprobleme, spontane Nachrichten oder Anrufe stören den Arbeitsfluss. Es entsteht das Gefühl, schneller arbeiten zu müssen. Nach der Unter- brechung fängt man wieder von vorne an. Häufiger Wechsel von Technologien stresst. Die Nutzung neuer Apps und Geräte muss gelernt werden – dafür braucht es Zeit. Steht die nicht zur Verfügung, erzeugt das Druck und die Angst, dass der Job wackelt.“

4. Erschöpfung und

Overload

Martin Korte, Professor für zelluläre Neurobiologie an der TU Braunschweig, beleuchtete in seinem Vortrag die Auswirkung des digitalen Wandels auf das menschliche Gehirn. In unserer digitalen Welt sind wir permanent von Geräten umgeben, die uns scheinbar helfen, den Alltag besser zu bewältigen – die Smartwatch am Handgelenk, das Navigations- system im Bordcomputer des Fahrzeugs oder die Chat-App auf unserem Mobilgerät. Warum haben wir dennoch häufig das Gefühl, überfordert, gest- resst, am Limit zu sein? Kortes Erklärung: Am Ende ist schlichtweg unsere Willenskraft aufgebraucht, weil wir im Laufe des Tages so viele überflüssige Entscheidungen treffen müssen, beispielsweise welches Gerät wir bedienen oder welche Eingaben wir machen. Die digitale Transformation habe sich technisch gesehen schon viel weiterentwickelt, als unser Verstand und vor allem unsere sozialen Kon- ventionen, um dieser folgen zu können, so Korte. Für den Hirnforscher liegt das Problem auch in der Geschwindigkeit begründet, mit der sich der digitale Umbruch vollzieht: Die neuen Medien etablierten sich rasend schnell, aber wir Menschen hätten nicht gelernt, adäquat mit ihnen umzugehen. Im Gegen- teil, wir hätten uns Gewohnheiten und Routinen im sozialen Miteinander, aber auch im Lernsystem angewöhnt, die weder dem Arbeiten noch dem Lernen förderlich seien. Auch diagnostiziert Korte einen „Informations- Overload“, der das menschliche Denken störe. Seine Erklärung: Wenn wir ständig von „unsortierten“ Informationen umgeben sind, überfordert dies unser Arbeits- oder Kurzzeitge-dächtnis, das Infor- mationen temporär speichern und manipulieren kann, aber nur eine verhältnismäßig kleine Rechen- kapazität hat. Die Folge: unsere Produktivität sinkt, die Fehleranfälligkeit nimmt zu. Wie Korte beobachtet, werden wir von digitalen Medien dauernd verführt, virtuell an mehreren Orten gleichzeitig zu sein und Aufgaben parallel zu bearbeiten. Dies sei nach neurowissenschaftlichen Erkenntnissen ein Trugschluss, denn zumindest im bewussten Bereich des Erlebens und Verarbeitens könnten wir kein Multitasking leisten, sondern nur – mehr oder weniger schnell – zwischen den Tätig- keiten wechseln. Zudem trainieren wir uns darauf, immer auch auf das zu achten, was gerade nicht im Fokus unserer Aufmerksamkeit steht, um keine eingehende Nachricht zu verpassen, die etwas Wichtiges bedeuten könnte und gleichzeitig unse- rem Belohnungssystem einen kurzfristigen „Kick“ verschafft. Der Versuch, diese Prozesse zu überwa- chen und Aufgaben gleichzeitig zu bearbeiten, führe zu einem ständigen Alarmzustand im Gehirn und zu einer weiteren Überforderung des Arbeits- gedächtnisses.

5. Mythos Multitasking

Korte beobachtet weitere Kollateralschäden der Digitalisierung unseres Alltags- und Berufslebens: Strömten ungefiltert zu viele Informationen auf uns ein, gelinge unserem Gehirn deren Gewichtung nicht mehr und dementsprechend schwer falle es uns, Prioritäten zu setzen und uns auf das, was wir eigentlich tun oder lernen wollten, zu konzentrie- ren. Auch die Fehleranfälligkeit nehme zu, denn durch die reduzierte Rechenkapazität des Denk- organs seien wir weniger in der Lage, Fehler zu entdecken und die Folgen unseres Handelns zu reflektieren oder zu kontrollieren. Die entstehende Stressbelastung schränke als negatives Gefühl das Arbeitsgedächtnis noch weiter ein und die für die Abwehr dieser Gefühle notwendigen Nervenzellen stünden nicht mehr zur Verfügung. Doch wie lässt sich dieser Teufelskreis durchbre- chen? Korte hat für die Zuhörer ein scheinbar einfa- ches Rezept parat: Menschen seien bis zu 50 Prozent effektiver, wenn sie Aufgaben seriell erledigten und nicht parallel. Die Omnipräsenz medialer Gleichzeitigkeit bedeutet für Korte außerdem einen enormen „Zeitfresser“. Untersuchungen hätten gezeigt, dass Handy-Nutzer sich durchschnittlich alle 18 Minuten am Tag durch Einschalten des Bildschirms unterbrechen ließen. Nach jeder Unterbrechung benötige das Gehirn jedoch 10 bis 15 Minuten „Eindenkzeit“, um von einer komplexen kognitiven Tätigkeit zur anderen zu wechseln. Die Erklärung des Hirnforschers: „Wir haben keine Bibliothek im Kopf, sondern raum-zeitli- che Muster von neuronalen Netzwerken, die Infor- mationen abgespeichert haben, und wir brauchen bestimmte Algorithmen, um die zu einer Tätigkeit notwendigen Informationen auffinden zu können.“ Die Annahme, das Gehirn funktioniere wie eine Computer-Festplatte, ist aus seiner Sicht ein Irrtum, wie Korte erklärte: Beim Lernen ändern sich die neuronalen Verschaltungswege, so dass wir die Welt auch anders wahrnehmen, ebenso wie Vorwissen das zukünftige Wissen dahingehend be- einflusst, dass es uns leichter fällt Neues zu lernen und wir die Welt auch differenzierter wahrnehmen, wenn wir mehr über diese wissen.

6. Aktives Wissen als

Grundkompetenz

Was muss ich selbst überhaupt noch wissen, wenn ich alles im Internet suchen und finden kann? Diese oft gestellte Frage beantwortet der Hirnforscher ganz entschieden zugunsten des aktiven Wissens: Für ihn braucht der Mensch weiterhin erworbenes Wissen als Grundkompetenz. Das Gelernte gelte es zu hinterfragen oder miteinander zu kombinieren, damit aus Informationen Wissen werde und aus einem Beziehungsgefüge von Wissen Bildung . Nur dann seien wir in der Lage, die Welt zu struktu- rieren und mit der Fülle an Informationen, die uns zur Verfügung stehen, auch kritisch umzugehen. Automatische Navigationsgeräte wie Google Maps oder TomTom beginnen bereits den menschlichen Orientierungssinn zu trüben, weil es eine 'use-it-or- lose-it' Fähigkeit ist. Der einstige Präsident des Royal Institute of Navigation Roger McKinley, der die Navigation technisch voranbringen will, warnte kürzlich in "Nature" , dass die "automatische Wegfindung unsere natürlichen Fähigkeiten untergräbt".
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46%
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Abbildung: Häufigkeit von Krankheitsbildern der Befragten, die geringen bzw. starken digitalen Stress wahrnehmen. Quelle: Gesund digital arbeiten?! Eine Studie zu digitalem Stress in Deutschland, Bundes-ministerium für Bildung und Forschung
Beschäftigte unter 30 Jahren in Deutschland klagen zu ... Insgesamt ist nur rund ein Viertel der Beschäftigten unter 30 Jahren beschwerdefrei. 27% über viel Grübeln   26% über Müdigkeit & Erschöpfung   23% über innere Anspannung    23% über Lustlosigkeit   23% über Rückenschmerzen Unter 30-Jährige im Krankheitsfall unter Druck  Insgesamt sieht sich mehr als jeder Zweite unter 30 mit  unangemessenen Fragen oder Erwartungen konfrontiert.  Beschäftigte unter 30: 32% haben das Gefühl, bei Arbeitsunfähigkeit bei Vorgesetzten  als Simulant zu gelten.  23% wurden unzulässige Fragen gestellt, z.B. nach dem Grund ihrer  Erkrankung.   18% geben an, dass sie auch im Krankheitsfall per Mail oder Telefon  erreichbar sein müssen.   15% wurden nach Rückkehr an den Arbeitsplatz wegen Fehlzeiten  unter Druck gesetzt. 93% der Beschäftigten unter 30 Jahren fühlen sich im Job gestresst.    Im Durchschnitt aller Arbeitnehmer erleben stressauslösende   86% Faktoren in ihrem Arbeitsalltag.
Abbildung: Studie der pronova BKK: „Digital, dynamisch, dauergestresst? Arbeiten 2020“ Jünger heißt nicht gesünder. Quelle: Gesundheitsstudien der pronova BKK
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21,2%
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Abbildung: Anteile der zehn wichtigsten Krankheitsarten an den AU- Tagen und AU-Fällen Quelle: AU-Daten der DAK-Gesundheit 2019, DAK-Gesundheitsreport 2020
AU-Tage und AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre aufgrund psychischer Erkrankungen 300 250 200 150 100 50 0 AU-Tage je 100 Versicherte AU-Fälle je 100 Versicherte 1997 2019 2000 2005 2010 2015 76,7 88,6 96,3 110,0 115,9 123,8 124,6 125,6 125,4 121,7 130,2 140,2 149,5 169,5 195,6 203,5 212,8 237,3 243,7 246,2 249,9 236,0 260,3 8 7 6 5 4 3 2 1 0
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7,0
7,4
AU-Tage je 100 Versichertenjahre für die fünf wichtigsten Einzeldiagnosen bei psychischen Erkrankungen depressive Episode / rezidivierende depressive Störung (F32/F33)  Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpas-sungsstörungen (F43)  andere neurotische Störungen (F48)  somatoforme Störungen (F45)  andere Angststörungen (F41)
59,2
26,2
18,7
18,6
75,9 (F32)
29,5 (F33)
Abbildung: AU-Tage und AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre aufgrund psychischer Erkrankungen Quelle: AU-Daten der DAK-Gesundheit 2019, DAK-Gesundheitsreport 2020
Abbildung: AU-Tage je 100 Versichertenjahre für die fünf wichtigsten Einzeldiagnosen bei psychischen Erkrankungen Quelle: AU-Daten der DAK-Gesundheit 2019, DAK-Gesundheitsreport 2020
Die erste Generation der Apple Watch wurde am 9. September 2014 vorgestellt. Foto: Unsplash.com
Der Begriff Multitasking (engl.) bzw. Mehrprozess-betrieb bezeichnet die Fähigkeit mehrere Aufga-ben (Tasks) (quasi-)nebenläufig auszuführen. Foto: Shutterstock.com
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